Harolds behind the scene 1

Wir freuen uns über unseren neusten DESIGNSTRAPS Familienzuwachs – die hochwertigen Ledertaschen von Harold’s. Hier bekommt ihr einen Einblick in die Produktionsstandards von Harold’s. So könnt ihr selbst für euch entscheiden, ob ihr diese unterstützen wollt.

Ein Großteil der Harold‘s-Kollektion und die Serien der Marke dothebag
werden in einer kleinen Fabrik in Südamerika gefertigt.
Die Kooperation besteht seit 1985. Grundlage sind gesetzlich geregelte
Arbeitsverträge und sozial versicherte Arbeitsplätze – im Gegensatz zur
verbreiteten Wanderarbeiterschaft. Die Richtlinien führen dazu, daß die
Mehrzahl der Arbeiter seit über 20 Jahren in der Fabrik arbeiten.
Ein Umstand, der wiederum die Voraussetzung für qualitativ nachhaltig
produzierte Taschen ist, da das Know-How in der Fabrik bleibt,
bzw. schrittweise ausgebaut werden kann.
Die eingesetzten Leder stammen aus der unmittelbaren Region der
Produktion. Das gilt ebenso für die Rinder, die wie in Südamerika üblich
stets im Freien leben. Gleiches bezieht sich auf die eingesetzten Metallteile
und Linings mit hoher Stichausreissfestigkeit. Berücksichtigt man noch
die produzierte Qualität ist dies ein Umstand, der die Ökobilanz der
Produkte massiv verbessert, auch wenn am Ende die Waren von
Südamerika nach Europa transportiert werden.

In der Fabrik arbeiten 92 Angestellte. Der Großteil dieser Arbeiter ist
bereits seit über zwanzig Jahren für die Fabrik tätig. Die Bezahlung erfolgt
auf Lohnbasis, d.h. keine Bezahlung auf Akkord.
Die Arbeiter haben folgende Sicherheiten: Krankenversicherung (EPS),
eine Industrieversicherung (Unfallversicherung), Sozialversicherung
(Rentenversicherung), Caja de compensacion (Versicherung gegen
Arbeitslosigkeit, Wohngeld, Kindergeld).
Die Arbeiter erhalten Arbeitsverträge, die mindestens ein Jahr gültig sind.
Die Abeitsverträge und der damit verbundene Lohn muss in jedem
Falle erfüllt werden. Eine vorzeitige Kündigung von seiten des Arbeitgebers
ist nicht möglich.
Darüber hinaus gibt es für die Fabriken umfangreiche Sicherheitsvorschriften.
Ferner gibt es eine geregelte Arbeitszeit von 48 Stunden pro
Woche ( 8,5 Stunden Mo. – Fr., Samstag 5,5 Stunden.). Urlaubstage: 30
(15 davon bezahlt). Diese werden in der Regel um die Weihnachtszeit
genommen. Zusammen mit den sonstigen Feiertagen in dieser Zeit bleibt
der Betrieb von Mitte Dezember bis Mitte Januar 5 Wochen geschlossen.
Die genannten Versicherungen sind nicht auf dem Niveau deutscher
Standards, aber sie bieten ein Umfeld für stabilere Arbeitsverhältnisse im
Vergleich zu der in der Lederwarenbranche verbreiteten Wanderarbeit.
Das Arbeitsumfeld (Akustik, Abstände, Sauberkeit) entspricht europäischen
Standards, ebenso die Qualität der Maschinen, die vornehmlich aus
Europa kommen (Nähmaschinen, Stanzen, …).
Während der Arbeitszeit läuft Salsamusik.

 

Harolds behind the scene 2

Hecho a mano – eine besondere südamerikanische Eigenschaft. Damit ist
nicht nur die Handarbeit an sich gemeint, sondern vielmehr ein Prozess,
der nach der Formel „lasse die Dinge wie sie sind“ funktioniert.
Dies beginnt mit der Tatsache, dass die Rinder im Freien auf weitläufigen
Wiesen leben. Die schonende Behandlung setzt sich bei der Produktion
des Leders fort, indem man versucht das Material möglichst so zu belassen
wie es ist. Die Haptik des Materials spielt dabei die zentrale Rolle.

Und hier geht’s zu den 12 Fototaschen…

harolds behind the scene 3